Besonders bei den jüngeren Talenten holen Geraer Medaillen

Sina Weiser und Noah Siebenhaar mit Landesmeistertiteln

Die diesjährigen Tischtennis-Landesmeisterschaften im Nachwuchs fanden am 2. und 3. Dezember in der Turnhalle der Landessportschule Bad Blankenburg statt. 18 Tische boten Platz für teilweise spektakulären und qualitativ hochwertigen Tischtennissport. Dabei wurden die jeweiligen Landesmeister bei den Mädchen und Jungen in insgesamt vier Altersklassen ermittelt. Speziell bei den jüngeren Teilnehmern erreichten Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Gera einige Topplatzierungen.

Die meisten Erfolge erzielten die heimischen C-Schülerinnen und Schüler, also die Altersklasse bis zehn Jahre. Dort konnten Leonie Strunz vom Post SV Gera sowie Antonia Landgraf vom TuS Osterburg Weida ihre jeweilige Vierergruppe sicher überstehen. Während Landgraf im Achtelfinale ausschied, schaffte es Strunz dank eines Freiloses sogar bis ins Viertelfinale. Es war ihr erster großer Auftritt bei einem Turnier dieser Art.

In der Doppelkonkurrenz spielten die beiden Mädchen dann Seite an Seite und konnten sich bis ins Halbfinale vorkämpfen, was gleichzeitig den dritten Platz bedeutete.

In der gleichen Altersklasse gab es bei den Jungs noch mehr Freude aus Geraer Sicht. So wurde Noah Siebenhaar seiner Mitfavoritenrolle gerecht und zog Runde um Runde souverän bis ins Einzelfinale ein. Dort kam es zu einem sehenswerten Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gegen den Weimarer Till Berbig. Dieser konnte letztlich nach einem 3:2 Sieg nach Sätzen den Titel erringen. Luca Seiler von der SG Braunichswalde konnte das Viertelfinale erreichen, unterlag in diesem aber Titelträger Berbig. Für Leon Witt von der TuS Weida war im Achtelfinale Schluss.

In der Doppelkonkurrenz schaffte es Vincent Auerbach vom Vfl Gera mit seinem Partner vom USV Jena bis ins Halbfinale, welches knapp verloren ging. Dies bedeutete einen dritten Gesamtplatz. Gleiches gelang Luca Seiler mit seinem Partner vom Post SV Zeulenroda. Diese beiden scheiterten wiederum an Noah Siebenhaar und seinem Mitspieler Till Berbig. Die Topfavoriten ließen auch im Finale nichts anbrennen und wurden verdienter Landesmeister.

Bei den etwas älteren B-Schülern waren die Weber-Zwillinge von OTG Gera mit am Start. Während Finn im Achtelfinale scheiterte, schaffte es Bruder Tom eine Runde weiter ins Viertelfinale. Dort war dann gegen einen Altbekannten Schluss: Noah Siebenhaar erwischte in dieser Konkurrenz einen beinahe perfekten Tag, schlug auf seinem Weg ins Finale u.a. Till Berbig, gegen den er am Vortag noch das Finale verloren hatte. Im Endspiel fand der Akteur vom Post SV Gera dann aber mit Luca Sukau aus Breitenworbis seinen Meister. Ebenfalls in die K.O.-Runde schaffte es Sammy-Ray Böröcz vom Vfl Gera.

Seine insgesamt vierte Medaille konnte Siebenhaar dann im Doppelwettkampf der B-Schüler holen. Erneut war Till Berbig sein Partner und die eingespielte Paarung ließ einige ältere Gegner hinter sich, bis schließlich im Finale Endstation gegen die Paarung vom SV Schott Jena war. Ebenfalls am Doppelwettbewerb teil nahmen Maddox Heilmann von der TuS Weida, Sammy-Ray Böröcz, Finn und Tom Weber.

Sina Weiser von TuS Weida kämpfte sich im Einzel der B-Schülerinnen bis ins Finale vor und verlor dieses gegen die Favoritin Heidi Hildebrand vom Post SV Mühlhausen. Im Doppel schaltete Weiser mit ihrer Partnerin aus Schwarza im Viertelfinale Leonie Strunz und deren Mitspielerin aus. Nach weiteren zwei Siegen stand er anschließend fest, der Landesmeistertitel für den Weidaer Verein.

In der Einzel-Konkurrenz der A-Schüler (bis 14 Jahre) schafften es Paul Neumann (VfL Gera), Willy Gruber (TuS Weida), Leon Berthel (Post SV Gera) und Ole Gerstner (SV Hermsdorf) nicht aus der Gruppe hinaus. Anders gelang dies Philipp Bärthel von OTG Gera. Er scheiterte jedoch im Achtelfinale. Im Doppel konnte Bärthel dann die beste Geraer Platzierung in dieser AK erzielen und wurde mit seinem Partner vom VfB Schleiz Gesamtdritter

Bei den Mädchen schieden Lilly Dangrieß und Joell Linke (SG Braunichswalde) in der Gruppe aus. Bis ins Halbfinale ging es hingegen für die Weidaerin Emma Eisenblatt, was einen dritten Platz bedeutete. Ebenfalls Platz drei holte das Mädchen auch im Doppel mit ihrer Partnerin vom ESV Lok Erfurt. Da bei diesem Turnier gleich zwei dritte Plätze vergeben werden, konnte sich darüber auch Lilly Dangrieß mit ihrer Oettersdorfer Mitspielerin freuen.

Abschluss fanden die zwei langen Wettkampftage mit der Jugend-Konkurrenz (ab 14 Jahre). In dieser überstand Tim Schneider vom VfL Gera die Gruppenphase. Ausgeschieden waren Leon Jugelt (OTG Gera) sowie Florian Klaus (VfL Gera). In der K.O. Runde traf Schneider direkt auf den späteren Turniersieger Nico Müller vom TTC HS Schwarza und schied aus.

Im Doppel reichte es für alle drei Geraer bis zum Viertelfinale, wobei Schneider und Klaus eine Paarung bildeten.

Bei den Mädchen hielt Annalisa Hartig von TuS Weida die Geraer Fahnen hoch. Sie schaffte es im Einzel bis ins Achtel- und im Doppel zusammen mit einer Spielerin aus Altenburg sogar bis ins Viertelfinale.

So beeindruckend die Leistungen der Sportler sowie das Engagement der Trainer und Betreuer waren, so deutlich muss auch auf Missstände während der Turnierdurchführung aufmerksam gemacht werden. Bei einem wegweisendem Turnier dieser Art darf es nach Meinung vieler Anwesender nicht sein, dass es immer wieder Probleme mit der Technik gab oder aber die Medaillen für die stolzen Platzierten ganz und gar fehlten. Hier bedarf es noch einer Auswertung der Verantwortlichen, damit auch zur nächsten Meisterschaft wieder möglichst viele Akteure mit Freude um jeden Ball kämpfen.

IMG-20171203-WA...
IMG-20171203-WA0002 IMG-20171203-WA0002
IMG-20171203-WA...
IMG-20171203-WA0003 IMG-20171203-WA0003
IMG-20171203-WA...
IMG-20171203-WA0004 IMG-20171203-WA0004
IMG-20171203-WA...
IMG-20171203-WA0006 IMG-20171203-WA0006
WP_20171202_17_...
WP_20171202_17_42_29_Pro WP_20171202_17_42_29_Pro
WP_20171202_17_...
WP_20171202_17_46_39_Pro WP_20171202_17_46_39_Pro
WP_20171202_17_...
WP_20171202_17_48_20_Pro WP_20171202_17_48_20_Pro